Workshop: "Aufforderung, Anerkennung, Verkörperung"
18.–19. September 2025 | Humboldt-Universität zu Berlin
Organisator*innen: Tobias Rosefeldt & Jelscha Schmid
Im Mittelpunkt dieses Workshops steht eine intensive Auseinandersetzung mit drei Grundbegriffen der Fichte'schen Rechts- und Moralphilosophie: Aufforderung, Anerkennung und Verkörperung. Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie Fichte diese Konzepte entfaltet und welche Bedeutung sie für sein Verständnis von Freiheit, Individualität und sozialer Interaktion haben.
Das Workshop-Format kombiniert Vorträge von Thomas Meyer, Esther Neuhann, Tobias Rosefeldt und Jelscha Schmid mit ausführlichen Lektüresitzungen zu zentralen Passagen aus der Grundlage des Naturrechts (1796) und dem System der Sittenlehre(1798). Die für die gemeinsame Lektüre vorgesehenen Texte werden vorab an alle Teilnehmenden versendet.
Bei Interesse wird um Anmeldung gebeten bei: jelscha.schmid@uni-heidelberg.de
Programm
Donnerstag, 18. September 2025
09.30-11.00: Tobias Rosefeldt (HU Berlin), “Als frei gegeben sein. Eine Griceanische Rekonstruktion von Fichtes Begriff der Aufforderung“
Kaffeepause
11.30-13.00: Textbesprechung §3, Grundlage des Naturrechts (1796), Input: Ulrich Schlösser (Tübingen)
Mittagspause
14.30-16.00: Thomas Meyer (HU Berlin), “Keine Akteurschaft ohne Unterlassbarkeit. Nichthandeln und Selbstbeschränkung als Bedingungen für die wechselseitige Anerkennung in Fichtes Naturrechtslehre“
Kaffeepause
16.30-18.00: Textbesprechung zu §4, Grundlage des Naturrechts (1796), Input: Bennet Salzmann (Heidelberg)
Abendessen
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Freitag, 19. September 2025
09.30-11.00: Esther Neuhann (FU Berlin), “A feminist approach to free reciprocal efficacy”
Kaffeepause
11.30-13.00: Textbesprechung §5 und §6, Grundlage des Naturrechts (1796)
Mittagspause
14.30-16.00: Jelscha Schmid (Potsdam/Heidelberg), “Fichte on individuality and morality“
Kaffeepause
16.30-18.00: Textbesprechung von §18.III, System der Sittenlehre (1798); Input: Julia Peters (Heidelberg)
Abendessen