Direkt zum InhaltDirekt zur SucheDirekt zur Navigation
▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Philosophie

Lesegruppen

 

Das Modul „Projektarbeit“ bietet Studierenden, die nach den neuen, ab dem WS 2014/15 geltenden BA- und MA-Studienordnungen studieren, die Möglichkeit, in Eigenregie und in Kooperation mit Kommilitonen philosophische Projekte zu verfolgen und dafür auch Studienpunkte zu erhalten. Eine der Veranstaltungsarten, die mit diesem Ziel eingeführt wurden, ist die Lesegruppe, die der eigenständigen Lektüre und Diskussion philosophischer Texte dienen soll. Es handelt sich dabei um eine Gruppe von zwei bis sieben Studierenden, die – nach kurzer Absprache mit einer oder einem Lehrenden – gemeinsam philosophische Texte diskutieren. Die Anzahl der Sitzungen einer Lesegruppe sollte insgesamt in etwa der Anzahl der Semesterwochen entsprechen, es ist aber auch möglich, die einzelnen Sitzungen teilweise oder ganz zu einer Blockveranstaltung zusammenzuziehen. In jeder Sitzung ist ein Protokollant bzw. eine Protokollantin zu bestimmen, der oder die auf insgesamt etwa einer DIN-A4-Seite neben dem eigenen Namen, dem Zeitpunkt und der Textbasis der Sitzung auch die wichtigsten Fragen und Ergebnisse festhält. Der Ergebnisbericht, der am Ende des Semesters als Studienleistung abzugeben ist, besteht aus einer Sammlung dieser Protokolle. Studienpunkte erhalten alle, die an der Lesegruppe teilgenommen und ihren Teil der Protokolle geschrieben haben.

 

Was muss ich machen, um eine Lesegruppe zu gründen?

1. Schritt: Text finden

Lesegruppen können entweder in Ergänzung zu einer anderen besuchten Veranstaltung oder zu einem frei gewählten Thema stattfinden. In der ersten Variante sollen in der Lesegruppe nicht die Seminartexte selbst gelesen werden, sondern Texte der Primär- oder Sekundärliteratur, die das Seminarprogramm sinnvoll ergänzen. Die Leiter/innen der Veranstaltungen beraten Sie hier gerne! In der zweiten Variante gibt es zur Textauswahl nur die Auflage, dass erstens ein philosophischer Text gelesen wird und dass dessen Umfang zweitens ausreicht, um ein ganzes Semester lang darüber zu diskutieren. Eine Option besteht hier darin, sich gemeinsam die Texte des Readers Theoretische Philosophie oder des Readers Praktische Philosophie vorzunehmen. In diesen Readern hat das Institut einige Klassiker der beiden genannten Bereiche zusammengestellt und mit kurzen einführenden Texten versehen. Hier finden Sie die PDF-Versionen der Reader

 

2. Schritt: Interessierte Kommilitonen finden

Wenn man bereits einen philosophischen Text gefunden hat, den man gerne im Rahmen einer Lesegruppe bearbeiten würde, gilt es nun andere Kommilitonen zu finden, die dieses Interesse teilen. Eine Möglichkeit, Mitglieder für Lesegruppen zu finden, bietet das Forum des zu diesem Zweck eingerichteten Moodle-Kurses. Dieser Kurs dient als eine Art schwarzes Brett. Sie können hier Ihre Ideen für Lesegruppen posten, so dass sich interessierte Kommilitonen bei Ihnen melden können.

 

3.Schritt: Verantwortliche Lehrperson finden

Nachdem sich die Mitglieder einer Lesegruppe zusammengefunden haben, müssen sie sich an ein Mitglied des Lehrkörpers des Instituts für Philosophie (für eine aktuelle Liste siehe das KVV). wenden, das ihnen die Gründung Ihrer Lesegruppe bestätigt und am Ende Ihren Ergebnisbericht kontrollieren und die Zuweisung der Studienpunkte veranlassen wird. Bei seminarbegleitenden Lesegruppen wird diese Funktion von den Seminarleiter/innen wahrgenommen. Ansonsten sollten Sie sich an Lehrende wenden, die für das Thema Ihrer Lesegruppe fachlich einschlägig sind und Sie deswegen gegebenenfalls bei der Textauswahl beraten können. Von der betreffenden Person benötigen Sie eine Unterschrift auf dem Antrag zur Einrichtung einer Lesegruppe. Der Antrag verbleibt anschließend beim Mitglied des Lehrkörpers. Jetzt können die Treffen der Lesegruppe beginnen!