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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Philosophie

FAQ


Was sind Modulbögen?

Da es am Institut für Philosophie nur für Klausuren eine elektronische Prüfungsanmeldung gibt, müssen Studierende Ihre besuchten Lehrveranstaltungen und erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen in Modulbögen eintragen und sich diese durch Unterschrift der/des jeweiligen Dozenten/in bestätigen lassen. Wichtig ist dabei, dass die Unterschrift für ein Haupt- oder Proseminar, woran eine Prüfungsleistung gekoppelt ist, automatisch auch als Prüfungsanmeldung gilt.

Wenn ein Modulbogen vollständig ausgefüllt und unterschrieben ist, können Sie diesen in einem Sekretariat im Institut für Philosophie abgeben mit Bitte um Weiterleitung ans Prüfungsbüro oder direkt im Briefkasten vom Prüfungsbüro einwerfen. Der Briefkasten befindet sich in der Friedrichstr. 191 schräg gegenüber von Raum 3008a.

Die Modulbögen für die einzelnen Studiengänge finden Sie ab voraussichtlich Mitte November 2016 auf der Homepage im Bereich "Studium".

 

Wann werden Leistungen in AGNES eingetragen und wo bekomme ich Leistungsübersichten?

Das Prüfungsbüro verbucht die Leistungen erst, wenn der vollständige Modulbogen und für Prüfungsleistungen das Prüfungsprotokoll (dieses wird direkt vom Dozenten/von der Dozentin ans Prüfungsbüro weitergeleitet) im Prüfungsbüro eingegangen sind.

Eine offizielle Leistungsübersicht erhalten Sie im Prüfungsbüro (Friedrichstr. 191, Raum 3008a).

 

Wie lasse ich mir Studien- und Prüfungsleistungen anrechnen?

Anforderungen

In den vom Institut für Philosophie angebotenen Lehrveranstaltungen werden grundsätzlich keine Teilnahmebestätigungen ausgestellt, ohne daß eine über die regelmäßige Teilnahme hinausgehende Studienleistung erbracht wurde. Die Entscheidung darüber, welche Studienleistung zu erbringen ist (möglich sind Protokolle, Essays, Referate etc.), obliegt den Lehrenden.

Ausnahme: In den Vorlesungen (sowohl VEV als auch andere) bestätigen Studierende die eigene Studienleistung durch Selbstauskunft auf dem Modulbogen. Hierfür ist eine regelmäßige Teilnahme an der Lehrveranstaltung ausreichend. Dies betrifft seit dem Wintersemester 2014/15 sowohl die Studierenden nach Studien- und Prüfungsordnung von 2014 als auch die Studierenden der älteren Ordnung von 2007.

 

Studienpunkte

Für die regulär an der HU immatrikulierten Bachelor- und Masterstudierenden (Philosophie und Philosophie/Ethik) sowie die Studierenden mit Philosophie als Beifach legt die jeweilige Studienordnung fest, wie viele Studienpunkte es

(a) für die Teilnahme plus Studienleistung und

(b) für die Prüfungsleistung gibt.

Für Studierende, die sich im Wintersemester 2014/15 oder später immatrikuliert haben, gilt die Studien- und Prüfungsordnung von 2014. Für früher Immatrikulierte gilt im Regelfall die Studien- und Prüfungsordnung von 2007.

 

Wenn keine eigene Studienordnung vorliegt (z.B. bei Fachfremden, „Punktesammlern“ etc.), gibt es folgende Optionen der Punktvergabe:

(a) Vergabe von Studienpunkten ohne Note

 

Lehrform

Studienleistung

Studienpunkte

Vorlesung

keine (nur Anwesenheit)

2

Proseminar

Referate, Lektürenotizen, Essays etc.

3

Hauptseminar

Referate, Lektürenotizen, Essays etc.

4

(b) Vergabe von zusätzlichen Studienpunkten durch eine benotete Prüfungsleistung

 

Lehrform

Prüfungsleistung

Studienpunkte

Vorlesung

Mündliche Prüfung (20 Minuten)

1

Proseminar

Hausarbeit (10-15 Seiten)

3

Hauptseminar

Hausarbeit (15-20 Seiten)

4

 

Unterschriften

Studienleistungen werden auf Modulbögen bescheinigt.

Ausnahme 1: Studierende anderer Fächer, die im ÜWP-Bereich eine Veranstaltung bei uns besuchen, drucken sich in Veranstaltungen, für die sie zugelassen sind, über AGNES Formulare aus, auf denen sie sich die erfolgreiche Teilnahme an der betreffenden Veranstaltung durch Unterschrift bestätigen lassen können. Bei Vorlesungen ist keine Unterschrift nötig. Hier zählt das ausgedruckte Formular als Selbsterklärung der regelmäßigen Teilnahme an der Veranstaltung.

Ausnahme 2: Bei Philosophie-Studierenden anderer Universitäten und Fachfremden werden die Studienleistungen entweder auf den gelben Modulbögen (im Prüfungsbüro erhältlich) oder auf den entsprechenden Formularen ihrer Unis, soweit sie vorliegen, bescheinigt.

Prüfungsleistungen werden auf Prüfungsprotokollen bescheinigt. Die Lehrenden unterschreiben diese und übergeben sie dem Prüfungsbüro binnen einer Woche nach der Prüfung.

Ausnahme: Die Prüfungsprotokolle der Erasmusstudierenden geben die Prüfenden an die/den Erasmus-Verantwortliche_n (Postfach neben dem Institutssekretariat). Er/sie stellt eine Bescheinigung für die Heimatunis der Studierenden aus.

 

Umgang mit Modulbögen

(a) Regulär Studierende geben ihre unterschriebenen Modulbögen im Prüfungsbüro des Instituts für Philosophie ab.

(b) Studierende anderer Universitäten legen die gelben Modulbögen mit den von den Lehrenden bestätigten Studienleistungen im Prüfungsbüro des IfPh vor und erhalten umgehend eine Bescheinigung, die sie in ihrem jeweiligen Prüfungsbüro abgeben bzw. dorthin schicken lassen.

(c) Erasmusstudierende legen die ausgefüllten und unterschriebenen gelben Modulbögen der/dem Erasmusverantwortlichen vor und erhalten eine Bescheinigung für ihre Heimatunis.

Achtung: Für eine offizielle Bescheinigung der Studien- und Prüfungsleistungen ist immer sowohl der Modulbogen als auch das entsprechende Prüfungsprotokoll notwendig!

 

Wie lasse ich mir Leistungspunkte für ÜWP verbuchen?

Melden Sie sich zuerst online zu den gewünschten Lehrveranstaltungen an. Registrieren Sie sich außerdem online zu den Prüfungen. Achtung! Melden Sie sich auch bei Wahlfrei überfachlich I, Wahlfrei überfachlich II und Wahlfrei überfachlich MA zu den Prüfungen an (auch wenn diese Module ohne Prüfung abgeschlossen werden, können die Leistungen nur verbucht werden, wenn Sie zur Prüfung angemeldet sind).

Drucken Sie sich am Ende des Semesters die Teilnahmenachweise aus, lassen diese vom Dozenten/ von der Dozentin unterschreiben und stempeln und gehen mit diesen Nachweisen ins Prüfungsbüro Philosophie.

Wie sind die Sprachanforderungen für den Bachelor-Studiengang? Braucht man beispielsweise Latein oder Griechisch?

Es gibt für den Bachelor-Studiengang (im Unterscheid zum Magisterstudium) keine obligatorischen Sprachanforderungen. Sollten sich während des Studiums beispielsweise ein Schwerpunkt in antiker, mittelalterlicher oder französischer Philosophie herausbilden, so ist es natürlich sehr empfehlenswert, sich die entsprechenden sprachlichen Kenntnisse anzueignen oder sie zu vertiefen. In vielen Veranstaltungen wird die Bereitschaft zur Lektüre englischsprachiger Texte erwartet. Gegebenenfalls können Sprachkurse in der Berufsorientierung im Rahmen der Berufsfeldbezogenen Zusatzqualifikationen (Studien- und Prüfungsordnung 2007) oder im Überfachlichen Wahlpflichtbereich (Studien- und Prüfungsordnung 2014) belegt werden.

 

Muss ich mich für Veranstaltungen anmelden? Wie sind die Anwesenheitsbedingungen?

Sie müssen sich nur in Ausnahmefällen für Veranstaltungen anmelden (darauf wird normalerweise im kommentierten Vorlesungsverzeichnis eigens hingewiesen). Sie besuchen die erste Sitzung einer Veranstaltung und tragen sich in die Teilnehmerliste ein, die die Dozenten in den meisten Fällen Liste herumgehen lassen. Damit sind sie „angemeldet“. Die Anwesenheitsbedingungen werden von den einzelnen Dozenten geregelt. Es wird im Allgemeinen eine regelmäßige Anwesenheit erwartet.

 

Was mache ich, wenn sich Veranstaltungen aus meinem Kern- und meinem Zweitfach überschneiden?

Die Veranstaltungen aus den Kern- und Zweitfächern können nicht untereinander koordiniert werden, deshalb kann es zu Überschneidungen kommen. Sie müssen sich für eine Veranstaltung entscheiden. Sollte es sich um obligatorische Veranstaltungen handeln, müssen Sie abklären, ob einer der beiden Veranstaltungen innerhalb nützlicher Frist wieder angeboten werden, was bei obligatorischen Veranstaltungen der Fall sein dürfte.

 

Wann ist es empfehlenswert, welche Pflichtveranstaltungen zu absolvieren?

Es lohnt sich, die Module „Einführung in die Philosophie“ (Modul 1) (die nur im Wintersemester angeboten wird), „Einführung in die Logik“ (Modul 2) (die nur im Sommersemester angeboten wird) und "Logik-Vertiefung" (Modul 3) (die nur im Wintersemester angeboten wird) ganz am Anfang des Studiums zu absolvieren. Überdies bietet es sich für Kernfachstudierende an, die Übung "Schreiben und Argumentieren" (Modul 4) ebenfalls zu Studienbeginn zu besuchen. (Bedenken Sie aber, dass man sich für diese Übung meist bereits während der Semesterferien bei den jeweiligen Dozierenden anmelden muss).

 

Muss ich die Veranstaltungen in den Modulen im selben Semester besuchen?

Nicht immer. In den Modulen „Einführung in die Philosophie“, „Einführung in die Logik“, „Logik-Vertiefung“, „Theoretische Philosophie“ und „Praktische Philosophie“ sind die Einführungsvorlesungen und die Tutorien aneinander gekoppelt und müssen im selben Semester studiert werden.

 

Können Tutorien einzeln belegt werden?

Nein. Tutorien sind an Vorlesungen gebunden. Das Einführungstutorium folgt der Vorlesung Einführung in die Philosophie, das Logiktutorium der Logikvorlesung. Die Tutorien zur Theoretischen und Praktischen Philosophie sind an die einschlägigen vertiefenden Einführungsvorlesungen (an die sog. VEVs) gebunden.

 

 

Wie verhält es sich mit den Praktika? An wen muss ich mich wenden?

Sie können sich sowohl an den Praktikumsbeauftragten des Instituts für Philosophie wenden sowie an die Praktikumsbörse Sprungbrett.

Sprungbrett ist die Praktikumsbörse der Philosophischen Fakultäten I und II sowie der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, hervorgegangen aus den drei Praktikumsbörsen Kickstart, Sprungbrett und cata|pult. Sie unterstützt die Studierenden der drei Fakultäten bei der Suche nach Praktika und der Erstellung der Bewerbungsunterlagen und berät bei allgemeinen Fragen rund um das Thema Praktikum

Link: https://fakultaeten.hu-berlin.de/de/sprungbrett/

 

Wie bewerbe ich mich nach dem Bachelorabschluss für den Master?

Vor der Bewerbung

Das Institut für Philosophie an der HU Berlin ist eines der größten Philosophieinstitute im deutschsprachigen Raum. Von den 15 Professuren an unserem Institut sind derzeit zwei volle sowie zwei Juniorprofessuren von Frauen besetzt. Eine Vielzahl von Mitarbeiter_innen bietet zudem jedes Semester ein breites Spektrum an Lehrveranstaltungen an.

Bevor Sie sich für einen Masterstudiengang an der HU bewerben, sollten Sie überlegen, an welchen Fachbereichen Sie besonderes Interesse haben und ob diese Interessenschwerpunkte durch das Lehrangebot des Instituts hinreichend abgedeckt werden. Lehre und Forschung an unserem Institut sind stark von einem systematischen Interesse an der Lösung philosophischer Problemen geprägt, und in vielen Lehrveranstaltungen wird Wert auf argumentative Klarheit gelegt. Hermeneutische und phänomenologische Fragestellungen und Methodik nehmen in unserem Institut deutlich weniger Raum ein. Um zu beurteilen, ob ein MA an unserem Institut das Richtige für Sie wäre, sehen Sie sich bitte vor der Bewerbung die Profile der Lehrenden auf unserer Homepage an. Auch ein Blick in die Vorlesungsverzeichnisse der vergangenen Semester kann hilfreich sein um herauszufinden, ob die Forschungsschwerpunkte an unserem Institut zu Ihren Interessen passen oder nicht.

 
Bewerbung

Auf den MA in Philosophie können Sie sich bewerben, wenn Sie bereits einen Abschluss haben, in dem Sie mindestens 60 ECTS-Credits in Philosophie erworben haben, oder wenn Sie kurz vor Abschluss eines solchen Studiengangs stehen (Nachweis von 150 LP ). 

Zu den Bewerbungsunterlagen gehören

(1) ein Nachweis Ihres Studienabschlusses (oder, wenn Sie kurz vor dem Abschluss stehen, Nachweise über bereits erbrachte Leistungen und über die Anmeldung zu allen noch verbleibenden Prüfungen); sowie 

(2) ein Fachtest, d.h. ein Essay von maximal 2500 Wörtern zu einem philosophischen Thema Ihrer Wahl. 

Der Fachtest wird von einer Auswahlkommission am Institut für Philosophie benotet und die Note im Verhältnis 49:51 mit Ihrer Abschlussnote verrechnet. Die so errechnete Note entscheidet dann über die Zulassung zum Studium. 

 

Fachtest

Der Fachtest sollte ein in sich abgeschlossener Essay sein, also kein Auszug aus einer längeren Arbeit. Er darf in deutscher oder englischer Sprache verfasst sein. Ob Sie diesen Essay bereits für eine Studienleistung verwendet haben oder nicht, spielt dabei keine Rolle. Das Thema steht Ihnen ebenfalls völlig frei, solange es ein eindeutig philosophisches Thema ist. Wählen (oder schreiben) Sie daher einfach einen Text, in dem Sie sich philosophisch von Ihrer besten Seite zeigen. Als Anhaltspunkt können dabei die Bewertungskriterien dienen, die in der Zugangs- und Zulassungsordnung festgelegt sind: 

 

“Im Fachtest zeigen BewerberInnen, dass sie eigenständig auf einem für das MA-Studium angemessenen Niveau mit philosophischen Fragestellungen umgehen können. Dazu gehören insbesondere die Fähigkeiten, philosophische Argumente klar verständlich vorzubringen und kritisch abzuwägen sowie eine philosophische These zu entwickeln.

Der Fachtest prüft daher die Kenntnisse der Bewerber hinsichtlich der folgenden vier Bewertungskriterien: (1) philosophisches Problembewußtsein; (2) begriffliche und argumentative Klarheit; (3) Entfaltung einer auf eine These hin angelegten Gedankenführung. Zudem werden (4) formale Kriterien (sprachliche Klarheit, Richtigkeit der Zitationen, etc.) berücksichtigt.

Bei dem Fachtest handelt es sich um eine eigenständige und ausgearbeitete Leistung aus dem Bereich der Philosophie, nicht um eine Projektskizze oder ein Motivationsschreiben. Der Fachtest wird vom Zulassungsausschuss benotet. Hierbei wird der Notenspiegel der BA- und MA- Studiengänge Philosophie als Bewertungsskala angewandt. Die Erfüllung der Kriterien 1) - 3) wird mit jeweils maximal 30 Punkten, die Erfüllung von Kriterium 4) mit maximal 10 Punkte bewertet. Die erreichte Gesamtzahl der Punkte wird der entsprechenden Note zugeordnet.”

 

Wichtig ist also vor allem, dass Sie eine philosophische Problemstellung herausarbeiten und zur Beantwortung dieser Problemstellung eine klare und strukturierte Argumentation entwickeln. Ein Essay sollte kein Literaturüberblick und auch kein literarischer Text sein! 

 

Beispiele für erfolgreiche Bewerbungsessays finden sie hier:

 
Formale Vorgaben zum Fachtest

Da wir die Essays anonym benoten, sollte der Essay selbst keine Informationen enthalten, durch die man Sie identifizieren könnte. Allerdings sollten Sie ein Titelblatt hinzufügen, das Ihren Namen und den Titel des Essays enthält, so dass nach der Benotung Namen und Titel leichter wieder zugeordnet werden können. Da die Texte außerdem eingescannt werden, bitten wir Sie, Ihre Essays nicht zusammenzuheften. Die Gestaltung des Texts steht Ihnen offen, sollte aber größtmögliche Lesbarkeit garantieren - also keine zu große oder zu kleine Schrift, keine farbigen Markierungen, u.ä.

Die Texte können auf deutsch oder englisch verfasst sein.

Zusätzlich zum Essay benötigen wir noch eine Erklärung darüber, dass der Text von Ihnen eigenständig verfasst ist. 

 

Für weitere Fragen
  • ... zum Fachtest: wenden Sie sich bitte an N.N. (die aktuelle Vorsitzende der Zulassungskommission).

  • ... zum Bewerbungsprozess und zu formalen Kriterien (ECTS-Credits): wenden Sie sich bitte an pruefungsausschuss.philosophie@hu-berlin.de.