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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Philosophie

Studieninteressierte


 

Welche inhaltlichen Schwerpunkte hat das Institut für Philosophie an der HU?

 

Lehre und Forschung an unserem Institut sind stark von einem systematischen Interesse an der Lösung philosophischer Probleme geprägt, und in den Lehrveranstaltungen wird viel Wert auf argumentative Klarheit gelegt – auch wenn es um die Rekonstruktion von Positionen aus der Philosophiegeschichte geht. Hermeneutische, poststrukturalistische und phänomenologische Fragestellungen und Methodik nehmen an unserem Institut deutlich weniger Raum ein. Bevor Sie sich für einen Philosophiestudiengang an der HU bewerben, sollten Sie sich überlegen, an welchen Bereichen der Philosophie Sie besonderes Interesse haben und ob diese Interessenschwerpunkte durch das Lehrangebot des Instituts hinreichend abgedeckt werden. Sehen Sie sich dazu beispielsweise die Profile der Lehrenden auf unserer Homepage an. Auch ein Blick in die Vorlesungsverzeichnisse der vergangenen Semester kann hilfreich sein um herauszufinden, ob die Forschungsschwerpunkte an unserem Institut zu Ihren Interessen passen oder nicht.

 

Wie sind die Sprachanforderungen für den Philosophie-Studiengang? Braucht man beispielsweise Latein oder Griechisch?

 

Abgesehen von deutschen Sprachkenntnissen gibt es für den Bachelor-Studiengang und für den Master-Studiengang keine obligatorischen Sprachanforderungen. In vielen Veranstaltungen werden jedoch vorwiegend englischsprachige Texte gelesen, besonders im Master-Studium. Es gibt zudem einzelne Lehrveranstaltungen, die komplett auf Englisch gehalten werden. Gute Englischkenntnisse sind daher sehr wichtig. Sollten Sie während ihres Studiums zudem einen Schwerpunkt in antiker, mittelalterlicher oder französischer Philosophie bilden, ist es sicherlich empfehlenswert, sich die entsprechenden sprachlichen Kenntnisse ebenfalls anzueignen oder sie zu vertiefen.

Sie können Sprachkurse in der Zentraleinrichtung Sprachenzentrum der Humboldt-Universität besuchen. Die dort erworbenen Punkte können Sie gegebenenfalls im Rahmen der Berufsfeldbezogenen Zusatzqualifikationen (Studien- und Prüfungsordnung 2007) oder im Überfachlichen Wahlpflichtbereich (Studien- und Prüfungsordnung 2014) in ihr Studium einbringen.

 

Wie sind die Jobaussichten nach einem Philosophiestudium?

 

Das Philosophiestudium bereitet nicht auf ein konkretes Berufsfeld vor. Besonders qualifiziert das Studium für Berufsfelder, die ausgeprägte analytische und kommunikative Kompetenz in Verbindung mit hohem Reflexionsvermögen erfordern. Hierzu gehört der Bereich der Politik- und Unternehmensberatung, des Journalismus und der Öffentlichkeitsarbeit. Eine Verbleibsstudie der DGPhil gibt Aufschluss über aktuelle Berufswege von Philosophieabsolvent*innen.

Wie die Jobaussichten aussehen, hängt davon ab, welchen Berufsweg man im Anschluss wählen möchte. Wer eine akademische Laufbahn einschlagen möchte, hat zwar in der Regel einen klaren Weg vor sich, muss aber damit rechnen, sich gegen viele andere Bewerber*innen durchsetzen zu müssen. Für die anderen gilt, sich schon rechtzeitig Gedanken zu machen und neben dem Studium Erfahrungen durch Praktika und studentische Hilfsjobs zu sammeln. Außerdem bietet das Career Center praxisorientierte Kurse an.

 

Wie bewerbe ich mich für den Masterstudiengang Philosophie?

 

Für den Masterstudiengang Philosophie können Sie sich bewerben, wenn Sie a) einen Abschluss eines Hochschulstudiums (in der Regel ist dies ein Bachelorabschluss) haben und b) Module in Philosophie im Umfang von mindestens 60 ECTS-Credits nachweisen können. Unter bestimmten Bedingungen ist eine Bewerbung vor dem Studienabschluss möglich. Beachten Sie hierzu die allgemeinen Hinweise für Masterbewerbungen. Die Bewerbung erfolgt über das Onlineportal.

 

Für den M.A.-Studiengang Philosophie gibt es einen NC. Seit dem Studienjahr 2018/19 sind neue Zulassungsregelungen in Kraft (hier abzurufen). Der Bewerbung ist künftig kein Essay beizulegen. 

 

Studierende, die Module in Philosophie im Umfang von mindestens 90 ECTS-Credits nachweisen können, erhalten eine gewichtete Mischnote, die wie folgt berechnet wird: (Abschlussnote des BA * 0,6) – 0,4. Haben Sie beispielsweise Ihr Studium mit der Note 1,5 abgeschlossen, dann erhalten Sie in diesem Fall als gewichtete Mischnote 0,5. 

 

Für Studierende, die Module in Philosophie im Umfang von mindestens 90 ECTS-Credits nicht nachweisen können (jedoch mindestens 60 ECTS), wird die gewichtete Mischnote wie folgt berechnet: Abschlussnote des BA * 0,6. Haben Sie also Ihr Studium mit der Note 1,5 abgeschlossen, dann erhalten Sie in diesem Fall als gewichtete Mischnote 0,9. 

 

Allgemein gilt nun: Je kleiner die gewichtete Mischnote ist, desto größer sind die Chancen, zugelassen zu werden.

 

Für Fragen zum Bewerbungsprozess und zu formalen Kriterien wenden Sie sich bitte an Compass, die zentrale Anlaufstelle für alle Anfragen rund um Bewerbung und Studium an der Humboldt-Universität.