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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Philosophie

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Philosophie | Termine | Christopher Izgin: Negation in Aristoteles' Termlogik

Christopher Izgin: Negation in Aristoteles' Termlogik

Studierendenvortragsreihe Philosophie – Vortrag & Diskussion
Wann 24.05.2018 von 18:15 bis 19:45 (Europe/Berlin / UTC200) iCal
Wo UdL 6, 2094

Mehr Informationen sind im offenen Moodlekurs (https://moodle.hu-berlin.de/enrol/index.php?id=72157) und auf Facebook (https://www.facebook.com/studierendenvortrag/) verfügbar.

 

Abstract.

Im Gegensatz zur stoischen und zur modernen Aussagenlogik, deren kleinste syntaktische Bestandteile Propositionen sind, finden wir in Aristoteles' Termlogik als kleinste syntaktische Bestandteile Subjekt- und Prädikatterme. Diese Terme sind stets zusammengesetzt, wobei affirmative Aussagen eine Verbindung und negative Aussagen eine Trennung ausdrücken. Doch wie steht es um das Negationszeichen? An welcher Stelle einer Aussage befindet es sich: außerhalb (wie in der stoischen und in der Aussagenlogik) oder innerhalb? Gibt es Interaktionen zwischen Term- und Satznegation? Wie lassen sich aristotelische logische Prinzipien formal darstellen, ohne sie in einer formalen Sprache auszudrücken, die mit anderen syntaktischen Bausteinen operiert als die Termlogik? Gibt es in Aristoteles' Termlogik das Gesetz der doppelten Negation? Wie lassen sich reductio-Argumente darstellen? In dem Vortrag werden diese und verwandte Fragen behandelt.