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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Philosophie

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Philosophie | Termine | Lennard Wolf: Warum der Geist nicht unausgedehnt sein kann

Lennard Wolf: Warum der Geist nicht unausgedehnt sein kann

Studierendenvortragsreihe Philosophie – Vortrag & Diskussion
Wann 14.06.2018 von 18:15 bis 19:45 (Europe/Berlin / UTC200) iCal
Wo UdL6, 2094

Mehr Informationen sind im offenen Moodlekurs (https://moodle.hu-berlin.de/enrol/index.php?id=72157) und auf Facebook (https://www.facebook.com/studierendenvortrag/) verfügbar.

 

Abstract:

In der kartesischen Tradition stellt man sich den Geist als unausgedehntes, denkendes Wesen vor, das sich nicht "in" der materiellen Welt befindet. Aus dieser Vorstellung folgt notwendig, dass die Wirklichkeit für uns bloß ein geistiges Abbild der Realität ist ("Repräsentationalismus"). Max Scheler hat in seinem Werk "Der Formalismus in der Ethik" ein starkes Argument gegen diesen Repräsentationalismus vorgebracht, in welchem der Leib eine zentrale Rolle spielt. Wenn dieses Argument Schelers wirklich so stichfest ist, wie er zu meinen scheint, wäre die Vorstellung des unausgedehnten Geistes per aufhebenden Schluss ebenfalls abzulehnen. Die Argumentation, sowie die sich potenziell daraus ergebenden Konsequenzen möchte ich vorstellen und im Anschluss mit euch besprechen.