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Humboldt-Universität zu Berlin - Praktische Philosophie und Didaktik der Philosophie

Johanna Privitera

 

Email: j.privitera@cms.hu-berlin.de

 

Schwerpunkte

Normative Ethik, angewandte Ethik. Insbesondere: moralische Zulässigkeit riskanter Handlungen, interpersonelle Aggregation
Zur Person Seit Oktober 2015 Promotionsstudentin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Davor B.A. in Philosophie und Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin (2011) und M.A. in Philosophie an der Humboldt-Universität (2015). Studienaufenthalte an der UC Berkeley (09/2009-05/2010), der Harvard University (09/2012-05/2013) und der London School of Economics (09/2017-03/2018). Stipendiatin des evangelischen Studienwerks in der Grundförderung, Promotionsförderung durch die Carl und Max Schneider-Stiftung und die Studienstiftung des deutschen Volkes.
Vorträge

Certain Harm and the Risk of Harm
Ninth European Conference of Analytic Philosophy, Munich (23.08.2017)

Comment on Johann Frick's "Probabilistic Causation, Moral Responsibility, and the Problem of Aggregate Effects"
Conference "Responding to an Uncertain Future", Graz (22.06.2017)

Generalizability and the Paradox of Risky Actions
Workshop für Praktische Philosophie, Saarbrücken (29.01.2017)

Interpersonal Aggregation in Rescue Cases
Humboldt-Universität & Kings College London Graduate Workshop, Berlin (12.05.2016)

Schadensrisiken und sichere Schäden
GAP-Doktorandenworkshop zu angewandter Ethik, Bielefeld (28.04.2016)

How To Account For Our Duties in Rescue Cases
Studierendensektion des GAP.9 Kongresses (17.09.2015)

Interpersonal Aggregation and Lexical Orderings
SOPhiA Conference for Young Analytic Philosophy, Salzburg (02.09.2015)

Dissertationsprojekt

Schadensrisiken und sichere Schäden
Mein Promotionsprojekt beschäftigt sich mit dem Unterschied zwischen sicheren Schädigungen und Schädigungen, die voraussehbarerweise durch eine Vielzahl riskanter Handlungen entstehen. Unsere Intuitionen hierzu stehen in Spannung: Einerseits darf man andere Personen in der Regel nicht sicher schädigen. Andererseits scheint es durchaus erlaubt, ihnen geringe Schadensrisiken zuzumuten, zum Beispiel scheint es moralisch erlaubt Fußgänger durch eine Autofahrt einem geringen Unfallrisiko auszusetzen. Die Spannung entsteht dadurch, dass es nahezu sicher ist, dass tatsächlich jemand zu Schaden kommen wird, wenn sehr viele Personen die riskante Handlung ausführen. Es ist etwa nahezu sicher, dass mindestens ein Fußgänger einen Unfall erleiden wird, wenn über einen langen Zeitraum hinweg in einer Stadt viele Bürger täglich Auto fahren. In der Promotion untersuche ich, warum sichere Schädigungen verboten sind, solche, die voraussehbarerweise durch Risiken entstehen, aber erlaubt.