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Rufus BusseE-Mail: rufus.busse@student.hu-berlin.de |
| Schwerpunkte |
Metaethics, Normative Ethics, Political Philosophy |
| Zur Person |
Doktorand an der Humboldt-Universität seit April 2025, gefördert durch das Elsa-Neumann-Stipendium des Landes Berlin. Zuvor Studium der Philosophie, Politikwissenschaft und Geschichte in Berlin und Maastricht. |
| Vorträge (Auswahl) |
“Bringing About Reasons”, ANU-Humboldt-Princeton Summer Institute on Practical Normativity 2024, Princeton University (16.08.2024). “Quietism and Normative Authoritativeness”, ANU-Princeton Summer Institute on Practical Normativity 2025, Humboldt University (18.08.2025). |
| Dissertationsprojekt |
Begründungen der Normativen Autorität der Moral Moralische Aussagen sind paradigmatisch normativ, da sie sich etwa darauf beziehen, was wir (nicht) tun sollen. Auch Aussagen über Schachregeln, zum Beispiel, betreffen, was wir (nicht) tun sollen, z.B., dass man mit den schwarzen Figuren nicht den ersten Zug spielen soll. Obwohl solche Aussagen scheinbar normative Angelegenheiten betreffen, scheinen sie nicht dieselbe normative Autorität zu besitzen wie moralische Urteile. Mein Promotionsprojekt befasst sich mit der Asymmetrie zwischen moralischen Aussagen und sogenannten formal-normativen Aussagen, wie etwa Aussagen über Schachregeln. Genauer untersuche ich, welche theoretischen Ressourcen der Quietismus bietet, um diese Asymmetrie zu erklären. Quietisten vertreten die Auffassung, dass man Realist in Bezug auf Normativität sein kann, ohne sich auf bestimmte kontroverse metaphysische Fragen einlassen zu müssen. Kritiker haben eingewandt, dass diese Haltung Quietisten daran hindere, die Asymmetrie zwischen moralischen und formal-normativen Urteilen zu erklären. Mein übergeordnetes Ziel ist es zu zeigen, dass der Quietismus tatsächlich besser geeignet ist, diese Asymmetrie zu erklären, als gemeinhin angenommen wird. |
