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▼ Zielgruppen ▼

Humboldt-Universität zu Berlin - Philosophie des Geistes

Lehrveranstaltungen

Kolloquium - fortlaufend

Dienstags, 18.00 - 20.00 Uhr, vorwiegend Luisenstraße 56, Raum 220
Um vorherige Anmeldung wird gebeten: mb-admin(at)hu-berlin.de

 

Wintersemester 2019/2020:

VL Einführung in die Philosophie des Geistes (Deutsch)

Dienstag, 14.00 - 16.00

Die Veranstaltung bietet eine systematische Einführung in die zentralen Themen der Philosophie des Geistes. Sie gliedert sich in drei Teile. Im ersten Teil werden Grundsatzprobleme abgehandelt. Neben eher traditionellen Unterscheidungen wie der zwischen Dualismus und Monismus kommen auch neuere Ansätze wie etwa die Theorie der Embodied Cognition oder empirische Theorien des Bewusstseins zur Sprache. Im zweiten Teil wird es dann um methodische Fragen und um zentrale Begriffe wie Emergenz oder Supervenienz gehen. Thema des dritten Teils sind besonders wichtige Einzelprobleme. Hierzu gehört das Problem der Willensfreiheit ebenso wie die Frage des Selbstbewusstseins. Die Vorlesung wird dabei grundsätzlich auch empirische Erkenntnis aus Psychologie und Neurowissenschaften berücksichtigen.

 

VL Basic Philosophical Concepts and Philosophy of Mind (English)

Blockkurs 7.10. - 11.10.2019, 09.00 - 17.00

The course provides a systematic overview over the most central issues in the philosophy of mind. Participating students will learn to apply relevant philosophical concepts, they will be taught to construct a valid argument; they will learn how to distinguish between the most important options in the mind–body debate and how to assess the consequences of neuroscientific research.

 

HS Extrospection. Third person access to higher cognitive states (English)

Montag, 16.30 - 18.00

Higher cognitive states like emotions, perception, belief formation or mind-reading are of essential importance in philosophy, psychology, neuroscience, and psychiatry. It is quite controversial, though, to what extent these processes and particularly their subjective, phenomenal character can be captured adequately by means of extrospection which means: External access to higher cognitive states. The reason is that extrospective methods seem to be restricted to indirect external evidence. Introspection, by contrast, has long been treated as privileged, given its direct first-person access to these processes. Skepticism against extrospection persists although the epistemic credentials of introspection have been attacked, e.g., by behaviorists.

We will focus on philosophical papers by authors like Descartes, David Chalmers, Brie Gertler, Daniel Dennett, William Alston, or Eric Schwitzgebel, representing the most important contributions to this debate. In addition, empirical papers like Nisbett and Wilson’s seminal “Telling More than we can Know” will be discussed.

 

Wintersemester 2018/2019:

VL Einführung in die Philosophie

Montag, 18.00 - 20.00

 

Wintersemester 2016/2017:

HS Ungleichheit und Macht

Montag 14-16 Uhr

Eine der zentralen Fragen, die jede Gesellschaft zu lösen hat, ist die nach der Verteilung der Macht. Die Dominanz demokratischer Regierungsformen insbesondere seit dem Fall des Eisernen Vorhangs könnte den Eindruck erwecken, hier hätte ein Fortschritt stattgefunden, der aufgrund des erreichten Niveaus der Einsicht in den Wert dieser Regierungsform, aber auch aufgrund  der Selbstregulationsmechanismen von demokratischen Institutionen  nur noch schwer zu verlieren sein sollte. Die neuere Forschung spricht gegen diese Auffassung. Historisch haben Demokratien sich nur dann etablieren und erhalten können, solange ein bestimmtes Maß an sozialen Unterschieden nicht überschritten wurde. Die Entwicklung von sozialer Ungleichheit wiederum hin weniger ab von den demokratischen Gesellschaften selbst als vielmehr von äußeren Ereignissen wie z.B. Kriegen, Epidemien und vor allem technologischen Entwicklungen.

Das Seminar wird sich zunächst mit grundlegenden Fragen zum Begriff und zur Sozialpsychologie von Macht befassen, bevor dann der Zusammenhang von Macht und Ungleichheit erörtert werden soll. Dabei wird es auch um die Frage gehen, welche Konsequenzen die neuerdings sich verstärkende Ungleichheit für unsere eigene Gesellschaft haben könnte.

Literatur:

Pauen, Michael: Gottes Gnade – Bürgers Recht. Macht und Herrschaft in der Politischen Philosophie der Neuzeit. In: Imbusch, P. (Hg.) Macht und Herrschaft. Sozialwissenschaftliche Konzeptionen und Theorien. Opladen (1998), S. 27-44.

Guinote, Ana und Theresa K. Vescio, Introduction. In: dies., The Social Psychology of Power. New York: Guilford Press 2010.

  1.  

Sommersemester 2016:

Kolloquium, dienstags 18.00 - 21.00 Uhr

 

Embodied Cognition, zusammen mit F. Pulvermüller und M. Fischer, 25. - 29. Juli 2016, um vorherige Anmeldung wird gebeten: anja.mayer(at)hu-berlin.de  

 

Wintersemester 2015/2016

VL: Einführung in die Philosophie

 

Wintersemester 2013/2014, Beginn: 14.10.2013

HS: Zur Geschichte des Seelenbegriffs

Dienstags 14-16 Uhr, Dorotheenstr. 26, 121

 

Sommersemester 2013, Beginn: 10.04.2013

HS: Immunity to Error through Misidenification

Mittwochs, 16.00 - 18. Uhr, DOR 24, Raum 2002

 

Wintersemester 2012/13, Beginn: 17.10.12

Vorlesung: Einführung in die Kulturphilosophie (51008),

mittwochs 16-18 Uhr, UdL, Raum 2002

 

Sommersemester 2012

VL: Einführung in die Philosophie des Geistes:

Montags, 18-20 Uhr, Raum 2002, UdL 6

 

Sommersemester 2011

HS: First Person Authority (51079)

Montags, 16-18, DOR 24, 1.406

 

Wintersemester 2010/2011

HS Egoism and Soziality

Mo 16-18, DOR 24, 1.406

 

Wintersemester 2009/2010

VL Einführung in die Philosophie

Mo 14-16, UL 6, Raum 2091/92 Beginn 19.10.

HS Intentionality
Mo 16-18, UL 6, Raum 2014 B

 
 

 

  1. Pauen, Michael: Gottes Gnade – Bürgers Recht. Macht und Herrschaft in der Politischen Philosophie der Neuzeit. In: Imbusch, P. (Hg.) Macht und Herrschaft. Sozialwissenschaftliche Konzeptionen und Theorien. Opladen (1998), S. 27-44.
  2. Guinote, Ana und Theresa K. Vescio, Introduction. In: dies., The Social Psychology of Power. New York: Guilford Press 2010.