Humboldt-Universität zu Berlin - Lehrstuhl für Praktische Philosophie und Sozialphilosophie & Humanities and Social Change Center Berlin

Soziale Ungleichheit, Rechtspopulismus und Anti-Genderismus

  • Wann 27.04.2017 von 18:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo Vierte Welt, Adalbertstraße 4, Galerie (1. OG), Zugang über Außentreppe Adalbertstr. 96
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Plakat Hark Neckel
 
 
 
Soziale Ungleichheit, Rechtspopulismus und Anti-Genderismus: Eine Diskussion mit Sabine Hark und Sighard Neckel
 
Im Rahmen der Reihe „Critical Theory in Context“ werden Sabine Hark, Professorin an der
TU Berlin, sowie Leiterin des Zentrums für interdisziplinäre Frauen- und
Geschlechterforschung und Sighard Neckel, Professor für Gesellschaftsanalyse und Sozialer
Wandel an der Universität Hamburg, am 27. April das Thema „Soziale Ungleichheit,
Rechtspopulismus und Antigenderismus“ in der Vierten Welt diskutieren.
Die Veranstaltung knüpft thematisch an die letzte Veranstaltung dieser Reihe in der Vierten
Welt vom 16. Februar an, in der ebenfalls die Zunahme der sozialen Ungleichheit und das
Erstarken regressiver Tendenzen in der Moderne diskutiert wurde. Nicht selten wird in dieser
Debatte der Vorwurf laut, dass es die politische Linke in ihrem Engagement für die
Identitätspolitik verpasst habe auf die Zunahme der wirtschaftlichen Ungleichheit zu
reagieren und somit dem Erstarken des Rechtspopulismus gewissermaßen in die Hände
gespielt habe. Gleichzeitig sind von Seiten des intersektionalen Feminismus Kritiken
materieller Benachteiligungen und neue Forderungen nach Solidarität in dieser Debatte laut
geworden, die gegen diese Analyse sprechen. Diese Kontroverse wird im Zentrum der
Diskussion am 27. April stehen.